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Longevity Konzept 2025/ 2026 Prävention - Osteoporose "Sonne ist Leben“ Die 4. Säule

  1. Allgemein


Der Wellness- und Fitnessmarkt weist eine zunehmende Konvergenz auf. Fitness- studios organisieren sich immer Stärken als Gesundheitsanbieter, unterliegt einem stetigen Wandel und siedelt sich in zunehmendem Maße an diversen anderen Bran- chen an. Wellness erfährt gegenwärtig eine zunehmende Relevanz innerhalb des Segments der Fitnessbranche. Es lässt sich eine Zunahme der Nachfrage nach An- geboten zur Entspannung, Entschleunigung und Wärme (Sauna, Infrarotkabine) so- wie Beauty-Angeboten (Massage, Physiotherapie, Solarien) bei den Mitgliedern ver- zeichnen.

Der Besuch in einem Solarium führt zur Bildung von Melanin und sorgt so für Bräune, auch im Winter. Zudem wirkt er stimmungsaufhellend in den dunklen Herbst- und Wintertagen. Diese Information ist allseits bekannt. Die Wirkung des Lichts im Solarium umfasst nicht nur die Anregung der Vitamin-D-Produktion, sondern auch die Stimulation der Serotoninproduktion. Der menschliche Organismus benötigt Se- rotonin, um ein Gefühl der Ausgeglichenheit und des Wohlbefindens zu erlangen.

Die vorliegende Evidenz legt nahe, dass eine erhöhte Sonneneinstrahlung positive Auswirkungen auf die menschliche Lebensqualität haben kann. So wurde beobach- tet, dass ein Anstieg des Energiepotenzials mit einer gesteigerten Lebensfreude ein- hergehen können.


  1. Hybride Sonne

Moderne Solarien sind mit der sogenannten Hybrid-Technologie ausgestattet. Hier- bei erfolgt die Kombination zweier verschiedener Lichtspektren. Die Bestrahlung mit UV-Licht (UVA – gering - und UVB) erfolgt in Begleitung von rotem Beautylight (Col- lagenlicht). Langwelliges, rotes Licht hat einen positiven Effekt auf die Durchblutung der Haut. Dies wiederum führt zu einer schnelleren Melaninbildung (Melaninproduk- tion = Melanogenese). Die intensivere Bräune der Haut bei sportlicher Betätigung im Freien beruht auf dem gleichen Effekt. Positiver Nebeneffekt ist eine gesteigerten Vi- tamin-D-Synthese und Stärkung des Immunsystems. Vitamin D ist ein essenzielles Vitamin (verantwortlich für zahlreiche Körper-/ Organfunktionen wie Haut, Konchen- stoffwechsel, ZNS, Immunsystem), dessen Synthese durch UVB-Strahlung in der Haut initiiert wird. Die Aufrechterhaltung starker Knochen, die Förderung motorischer Fähigkeiten, die Stärkung des Immunsystems sowie die Erhaltung der Gesundheit sind von entscheidender Bedeutung.

 

 

  1. Hautgesundheit & Anti-Aging

Die moderate Anwendung von Hybride-Besonnung kann in Verbindung mit dem UV- Anteil zu einer Linderung von Hautproblemen wie Akne oder Schuppenflechte füh- ren. Zudem wird die Kollagen- und Elastin-Produktion sowie Hydrosäure der Haut (Hauptbestandteil des zwischen den Hautzellen liegenden Bindegewebes) durch die langwelligen Anteile stimuliert. Die vorliegende Evidenz legt nahe, dass das Bindege- webs-Protein eine signifikante Rolle bei der Straffung und Elastizität der Haut spielt. Die Zielsetzung besteht in der Steigerung der Hautelastizität sowie der Reduktion von Alterungserscheinungen. Dies ist jedoch selbstverständlich nur unter der Prä- misse einer adäquaten Dosierung zu betrachten.

 

 

  1. Der Immunsystem-Booster (Aktivierung Vitamin B )

UV-Licht und auch PBM fördern auf unterschiedliche Wiese die Abwehrkraft und stärken so das Immunsystem. Die genauen Mechanismen, die hinter diesen Effekten stehen, sind jedoch noch nicht vollständig erforscht. Diese beide Anwendungen sind eine wertvolle Ergänzung für gesundheitsbewusste Kunden, sowohl in Sonnenstu- dios als auch in Fitnessstudios. Diverse Studien zeige, dass die Vitamin-D-Produk- tion durch UV-B-Strahlen angeregt wird. Des Weiteren konnte eine Reduktion des oxidativen Stresses sowie eine Unterstützung der Zellgesundheit durch PBM beo- bachtet werden. Der menschliche Organismus ist nur in geringem Maße in der Lage, den erforderlichen Mindestbedarf an Vitamin D über die Ernährung und Nahrungser- gänzung zu decken (ca. 10 – 20%).

Die Regulierung des Vitamin-D-Spiegels wird maßgeblich durch die Fähigkeit des


menschlichen Organismus beeinflusst, das Vitamin D in der Haut unter Einwirkung von UVB-Strahlung zu bilden. Diese Strahlung wird sowohl durch Sonneneinstrah- lung als auch durch die Nutzung von Solarien erzeugt.

 

Bei einer Sonneneinstrahlung von unter 45 Grad am Himmel findet im Körper keine Vitamin-D-Produktion mehr statt. Denn je höher die Sonne am Himmel steht, desto höher ist die UV-B Strahlung. Diese Gegebenheit manifestiert, dass in den Monaten Oktober bis April ein Defizit an UV-B Strahlung herrscht. Dies bedeutet, dass die ge- genwärtige Intensität der UV-Strahlung in den Wintermonaten nicht für eine adä- quate Vitamin-D-Produktion ausreichend ist. Trotzdem sollten gesunde Menschen selbst im Winter bereits mindestens 20 Minuten draußen bei Tageslicht unterwegs sein um dem Vitamin-D-Spiegel einen kleinen „Kick“ zu geben. Ergänzend kann ein Gang ins Solarium den Vitamin D Haushalt auffrischen.

 

Für eine ausreichende Vitamin D-Bildung genügt es, im Sommer, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal die Woche unbedeckt 10 bis 15 Minuten der Sonne aus- zusetzen. Im Wintern kann man nach ärztlicher Rücksprache spezielle Nahrungser- gänzungsmittel mit Vitamin D einnehme oder sich ab und an einen Ganz ins Sola- rium gönnen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät jedoch nicht ehr als 50 Sonnenbäder sein - unter freiem Himmel und auf der Sonnenbank zusammenge- zählt. Und um Einhaltung der notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

Die Lichtquellen moderner Solarien und Sonnengeräte emittieren einen Licht Mix aus UVA (reduziert) und UVB-Strahlung, sodass sie sich optimal zur Vitamin-D-Produk- tion eignen. Im Gegensatz zur Herbst- und Wintersonne weisen Solarien den optima- len UVB-Anteil auf, um die Vitamin-D-Produktion des Körpers anzuregen und bei re- gelmäßigen Besonnungen nachhaltig zu stärken. Es ist essenziell, die maximalen Bräunungszeiten je nach Hauttyp zu berücksichtigen.

 

 

  1. Stimmungsaufheller

Die Frage, ob Besuche in Solarien die Stimmung beeinflussen können, wird in unter- schiedlichen wissenschaftlichen Studien sehr kontrovers betrachtet. Die Erfindung der ersten Sonnenbank durch den Ingenieur Friedrich Wolff im Jahr 1975 basierte auf der Hoffnung, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Solarien fungier- ten somit ursprünglich als therapeutisches Mittel. Wolff zielte darauf ab, Menschen, die unter Stress leiden, durch die Gewährung von wenigen Minuten des Wohlfühlens mittags eine Erholung zu ermöglichen. Die Entwicklung der Bräune erfolgte erst im späteren Verlauf.


  1. Anwendung

Bei doc4it wird durch eine fachkundige Aufklärung und Beratung eine individuelle Kundenorientierung gewährleistet. Zudem findet eine gemeinsame Besprechung bzw. Aufklärung statt um die optimale Besonnungsdauer, die Häufigkeit und damit verbundenen Risiken gezielt zu besprochen. Das Angebot der Besonnung richtet sich nicht ausschließlich an wellnessorientierte Kundinnen und Kunden, welche die Haut- und Entspannungsvorteile in Anspruch nehmen möchten. Es richtet sich eben- falls an gesundheitsbewusste Mitglieder und Kundinnen und Kunden, die auf der Su- che nach Unterstützung für das Immunsystem oder einem Vitamin-B-Booster sind.

 

 

  1. Sonnenlicht mit gutem 

    Gewissen

Die Nutzung zeitgenössischer Solarien, wie sie doc4fit anbietet, unterscheidet sich signifikant von der Hochzeit der Sonnenstudios in den 1980er Jahren. Damals stand die intensive Bräunung im Vordergrund. Die gegenwärtigen Geräte sind mit einem als Beauty-Licht bezeichneten System ausgestattet, das eine wohldosierte Licht- quelle erzeugt, die dem Sonnenlicht ähnelt, und die Haut verwöhnt. Die Aktivierung der Kollagenproduktion resultiert in einem natürlichen, samtweichen Teint.

 

 

  1. Die 10 Sonnenregeln

Auch künstliche UV-Strahlung kann die Haut schädigen: Entsprechend den Empfeh- lungender Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen sollen die nachfolgenden 10 Sonnenregeln unbedingt beachtet und eingehalten werden.

 

1.    Meiden Sie Sonne in der Mittagszeit (zwischen 11:00 und 15:00 Uhr). Die Wir- kung der Sonne (Bräunung bzw. Sonnenbrand) ist mittags mehrfach höher als vormittags oder nachmittags. Sonnenbrandrisiko ist vom Hauttyp abhängig.

 

2.    Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Bleiben Sie in den ersten Tagen lieber im Schatten. Auch im Schatten, vor allem mittags, bräunt die Haut. Selbstbräuner erhöhen nicht den hauteigenen UV-Schutz.

 

3.    Der beste Sonnenschutz ist mit Kleidung zu erreichen. Textiler Sonnenschutz (z.B. T-Shirts aus dichtem Baumwoll- oder Baumwollmischgewebe) ist wirksa- mer als Sonnencreme. Nässe reduziert textilen Sonnenschutz. Und auf jeden Fall an eine Kopfbedeckung denken.„Sonnenterrassen“ (Glatze, Nasenrü- cken, Ohren, Unterlippe, Schultern und Fußrücken) besonders schützen. Au- ßerdem Augen durch Sonnenbrille schützen, um Augenschäden wie Linsen- trübung oder Schädigung der Netzhaut vorzubeugen.


4.    Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel ein. Alle Sonnenschutzmittel filtern den UVB-Bereich, aber nicht alle bieten aus- reichenden Schutz vor UVA-Strahlung. Nur Lichtschutzmittel mit UVA-

/UVB-Filter mit Angabe der Inhaltsstoffe verwenden. Eincremen gibt keinen Freibrief zum Sonnenbaden für sonnenungewöhnte Haut mindestens LSF 50 verwenden.

 

5.     Erneuern sie Ihren Sonnenschutz mehrmals täglich. Aber Achtung: Nachcre- men verlängert nicht die Schutzwirkung. LSF gibt an, um wie viel der hautei- gene Sonnenschutz erhöht wird.

 

6.     Verwenden Sie beim Baden nur wasserfeste Sonnencreme. Tragen Sie die Creme nach dem Abtrocknen nochmals auf. Wasser bietet keinen UV-Schutz. Auch nach dem Baden wasserfesten Sonnenschutz auftragen.

 

7.    Achten Sie bei Medikamenten auf Nebenwirkungen in der Sonne. Fragen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt. Bestimmte Medikamente erhöhen die Lichtemp- findlichkeit der Haut Ggf. starke Haut- und Allgemeinreaktionen.

 

8.    Verzichten Sie in der Sonne auf Deodorants und Parfüms. So vermeiden Sie unschöne Pigmentflecken. In Verbindung mit UV-Strahlung können Parfüms, Deodorants und Kosmetika allergische Reaktionen bewirken. Bleibende fle- ckige Pigmentierungen möglich.

 

9.    Ein Sonnenbrand sollte stets vermieden werden. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist die Vermeidung von Sonnenbränden wichtig. Sonnenbrand vermeiden durch intensiven, am besten textilen Sonnenschutz. Selbst eine schmerzlose Hautrötung (leichteste Form des Sonnenbrandes) kann spätere Hautschäden bewirken.

 

10. Die Anzahl der jährlichen Sonnenbäder sollte auf etwa 50 begrenzt werden, dazu gehören auch Solarienbesuche. Richten Sie sich bei Aktivitäten in Frei- zeit und Beruf nach dem UV-Index und schützen Sie sich entsprechend.

 

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